Beinlängendifferenzen: Anatomisch vs. Funktionelle


Beinlängendifferenzen haben entweder anatomische oder funktionelle Ursachen.

Während die anatomische Beinlängendifferenz durch eine tatsächlich unterschiedliche Beinlänge verursacht wird, ist die Ursache einer funktionellen Beinlängendifferenz häufig eine asymmetrische Fuß-Fehlstellung bzw. muskuläre Dysbalance.

Es ist fatal, wenn bei der Behandlung des Beinlängen-Unterschiedes keine Differenzierung der Ursachen gemacht wurde. Aus eigener Erfahrung und fast täglichen vorkommenden Beispielen weiß ich, dass das Problem bei einer falschen Zuordnung der eigentlichen Ursache auf eine andere Körperebene verlagert wird. Die Folgen sind häufig nicht direkt bemerkbar.

Ich selbst bekam meinen ersten Verkürzungsausgleich von 0,5 cm mit 12 Jahren. Mitte 20 war ich bei 1,8 cm, mit Anfang 30 sollte ich 2,3 cm Ausgleich bekommen. Nach den jeweiligen Aufstockungen der Schuherhöhung nahmen die Rückenschmerzen zunächst ab, nahmen jedoch zu einem späteren wieder deutlicher zu. Was war passiert? Mit jeder Erhöhung verkürzte sich meine Muskulatur einseitig, die Beckenschaufel verschob sich, die Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose) wurde größer und die Gelenkstrukturen wurden permanent einseitig überlastet.

Nach regelmäßiger Physiotherapie, gezieltem Dehnungsprogramm und dem Tragen sensomotorischer Einlagen bis heute, habe und brauche ich keinen Verkürzungsausgleich mehr und bin Beschwerdefrei!

Ein weiteres Problem ist, dass sich durch eine Behandlung, die von den falschen Ursachen ausgeht, auch die Kiefer-Gelenkstellung verschieben kann! Daher sollte jeder Zahnarzt oder Kieferorthopäde vor aufwendigeren Maßnahmen die Füße und evtl. vorhandene Schuherhöhungen fachlich überprüfen lassen.

Aus unserer Erfahrung handelt es sich bei ca. 60 - 80% der diagnostizierten Beinlängendifferenzen zum Glück um funktionelle Beinverkürzungen. Leider stellen wir jedoch immer wieder fest, dass  bei der Behandlung des Beinlängenunterschiedes viel zu wenig Differenzierung stattfindet.

Daher mein Tipp: Komm bei uns vorbei!

-> Wir prüfen deine Statik, im Stand und in der Bewegung.

-> Wir suchen für Dich nach der Ursache.

-> Du erhältst die Empfehlung für eine möglichst optimale Lösung, auf Grundlage einer individuellen Analyse!

Ich freue mich auf Deinen Besuch! Bitte mit vorheriger Terminvereinbarung!

Carsten



Außen- oder Innenranderhöhungen in langsohliger Ausführung werden sehr häufig als Einlage oder als Schuhzurichtung zur einseitigen äußeren (lateralen) oder inneren (medialen)  Entlastung des Kniegelenkes verordnet.

Weitere Anwendungsbereiche sind bei...

Außenranderhöhungen:

  • O-Bein - Stellung
  • Meniskus Läsion medial
  • Varus - Stellung der Ferse
  • Z.n. Knie OP

Innenranderhöhung:

  • X-Beinstellung
  • Plattfuß
  • Hüftdysplasie

Dies erscheint im ersten Augenblick und bei einem statischen Verständnis des Fußes sinnvoll. Aus Sicht der Biomechanik ist es allerdings eher fraglich und kann zu fatalen, irreparablen Überlastungsschäden führen.

Die schädlichen Nebenwirkungen liegen, aus unserer Erfahrung, auf der Hand. Eine statische Korrektur in der Längsachse führt in der Auftrittsphase der Ferse zu einer erhöhten Kompensationsreaktion im Sprunggelenk, welche unweigerlich zu einer Gegenbewegung der Rotation des Schienbeins führt. Somit können Außen- oder Innenranderhöhungen letztendlich nicht nur zu einer erhöhten Belastung des Kniegelenkes führen, sondern Einfluss auf unsere gesamte Körperachse nehmen.

Mal abgesehen vom temporären Tragen von Außen- oder Innenranderhöhungen nach Knie-OP`s oder bei schweren Fußdeformitäten, sollte aus unserer Sicht der Fokus mehr auf die Ursache, als auf das Symptom gelegt werden. Anstatt den Fuß als statische Plattform zu missbrauchen, kann man über die exzellenten sensomotorischen Fähigkeiten des Fußes unserer Erfahrung nach viel bessere therapeutische Ergebnisse erzielen. Das Ziel sollte sein, Dir mit der, von uns eigens für das Kniegelenk entwickelten, sensomotorischen Einlage, zusammen mit einer entsprechenden Schuhberatung, ein möglichst schmerzfreies Laufen zu ermöglichen und eine echte Entlastung der Gelenkstrukturen zu schaffen.  

Mach einen Termin bei uns und lass Dich beraten. Ich freue mich auf Deinen Besuch in unserer Firma.

Liebe Grüße 

Carsten




Ungefähr die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen tragen eine Zahnspange, jedoch tragen die Wenigsten sensomotorische Einlagen.

Warum eigentlich eine Zahnspange, aber keine sensomotorischen Einlagen?

Auffällig ist aus unserer Erfahrung, dass viele Kinder, die eine Zahnspange tragen, ausgeprägte Knickfüße haben. Gerade die Vernachlässigung der Kinderfüße hat nicht nur Auswirkungen auf die Statik der Füße. Über die muskuläre Verschaltung führen Fehlstellungen von Kinderfüßen sehr häufig zu skoliotischer Fehlhaltung der Wirbelsäule, daraus folgt nicht selten eine Beeinflussung der Kiefergelenk-Stellung. Nackenverspannung, Kopfschmerzen, ungesunde Körperhaltung, Konzentrationsprobleme können Folgen sein. Daher sollten aus unserer Sicht bei jeder kieferorthopädischen Maßnahme bei Kindern und Jugendlichen die Füße und das Gangbild auf jeden Fall mit berücksichtigt werden. Schließlich fängt man beim Hausbau auch nicht mit dem Dach an.

Bei folgenden Indikationen und Auffälligkeiten sollten die Füße aus unserer Sicht auf alle Fälle mit berücksichtigt werden:

  • Craniomandibulären Dysfunktion (CMD)
  • Kieferfehlstellung
  • Verspannungen der Kaumuskulatur
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Kieferschmerzen
  • Kraniofaciale Anomalien
  • Saggitale Stufe
  • Vertikale Stufe
  • Transversale Abweichung
  • Kontaktpunktabweichung

Normale Schaleneinlagen oder ähnlich statisch unflexibel gestaltete herkömmliche Einlagen empfehlen wir bei diesen Indikationen in der Regel nicht. Über sensomotorische Einlagen werden gezielt Impulse gesetzt, womit wir einen Grundstein für eine gesunde Haltung schaffen können. Gerade hier ist viel Kompetenz, Teamarbeit und fachlicher Austausch gefragt.

Ist bei Deinem Kind eine kieferorthopädische Behandlung vorgesehen, oder trägt Deine Tochter oder Dein Sohn bereits eine Zahnspange, solltest Du die Fußstellung und das Gangbild von einem Experten überprüfen lassen. Gerne bei uns.

Telefon 0521/73939 oder via Mail service@carsten-moch.de

Ich freue mich auf deinen Besuch!

Carsten



Eltern meinen es gut und freuen sich, wenn ihre Kinder regelmäßig zum Sport gehen. Allerdings werden aus Unkenntnis häufig Fehler begangen, die nicht nur zu Verletzungen führen können, sondern ggf.  auch zu irreparablen Schäden.

Fehler 1 -  falsches Schuhwerk: 

Wie häufig sehen wir bei Kindern im Sport, dass Schuhe verwendet werden, die für die Sportart gar nicht geeignet sind.

  1. Unterschiedliche Sportarten stellen unterschiedliche Anforderungen an einen Sportschuh.

  2. Ein Sportschuh, der im Alltag getragen wird, ist in den seltensten Fällen für die Ausübung einer Sportart geeignet.
     

Fehler 2 - der richtige Sportschuh, ist doch der falsche Schuh:

Wenn für die Sportart der passende Sportschuh ausgesucht wurde, sollte immer noch berücksichtigt werden, ob das ausgewählte Modell das richtige für mein Kind ist.

  1. Vielfach werden beim Handball oder Tennis Sportschuhe mit Außenranderhöhungen angeboten. Da Kinder und Jungendliche aber recht häufig einen Knickfuß haben, verstärken diese Schuhtypen die Pronation des Rückfußes, was zur verstärkten Rotation des Unterschenkels führt und dadurch zu Schäden nicht nur im Sprunggelenksbereich, sondern auch u.a. am Knie verursachen kann. 
     

Fehler 3 - die unzureichende Qualität:


Mir ist keine Sportart bekannt, bei der ein Sportschuh getragen werden sollte und bei der der Rückfuß nicht vernünftig geführt und gehalten werden soll.

  1. Die Fersenkappe des Sportschuhes sollte daher eine ausreichende Festigkeit haben. 

  2. Die Formstabilität der Längsachse von Vorfuß zum Rückfuß sollte gewährleistet sein.
     

Fehler 4 - die fehlende Passform:


Die Passform ist enorm wichtig. Wenn der Fuß keinen richtigen Halt im Schuh hat, kann das einfach nicht gesund sein. Daher sollten Sportschuhe immer in einem Schuhfachgeschäft erworben werden. Eine Investition die sich bei einer guten Beratung immer rechnet!
 

Fehler 5 - die so häufig unterschätze Fußfehlstellungbei Kindern und Jungendlichen:


Natürlich kann sich rein theoretisch der kindliche Knickfuß „herauswachsen“. In der Regel tut er das aber ab dem 6. Lebensjahr nicht mehr. Spätestens dann sollte aus unserer Erfahrung mit sensomotorischen Einlagen die natürliche Aufrichtung der Füße durch kleine Inputs über die sensomotorische Einlagenversorgung unterstützt werden. Beim Sport haben die genannte oder andere Fußfehlstellungen ganz andere Auswirkungen.

Kommt Dir als Elternteil, Trainer oder Betreuer einer der genannten Punkte vertraut vor? Dann würde ich mich über Deine Gedanken, Fragen oder Anmerkungen freuen.

Gerne bist Du auch eingeladen, bei uns vorbeizukommen.

Ich freue mich auf deinen Besuch!

Carsten



Vor kurzem war Markus H. (35 J.) aus Bielefeld bei uns. Er ist Einkäufer in einem mittelständischen Unternehmen in Ostwestfalen. Historie: Knie OP rechts und zwei Operationen an den Bandscheiben. Eine echte Schmerzlinderung hat Markus durch die Operationen nicht erfahren.

Abgesehen von seinem persönlichen Schicksal, als junger Mensch recht frühzeitig in seiner Gesundheit eingeschränkt zu sein, und den nicht unerheblichen Kosten für die Sozialversicherungen, fehlte er dem Unternehmen kummuliert mehrere Monate. Der Schaden für das Unternehmen geht dann schnell in einen gut fünfstelligen XX.XXX €uro-Bereich. Bei einem Fall!

Zu uns gekommen ist Markus auf Empfehlung eines Freundes. Berührung mit einem Orthopädie-Schuhtechniker hatte er bis zu dem Tag bei uns noch nicht gehabt. Die genauerer Betrachtung seines Gangbildes führte zu folgendem Ergebnis:

Ausgeprägte Pronation im Rückfuß, links mehr als rechts. Durch die Pronation kommt es in dem Fall nicht nur zu einer verstärkten Überlastung der Strukturen, sondern die Asymmetrie der Fußfehlstellung führt auch zu einer Torsion im Becken. Die Auswirkungen auf die Wirbelsäule bleiben nicht aus.

Versorgt haben wir Markus mit unseren eigens entwickelten sensomotorsichen Einlagen. In Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutin reduzierten wir nach seiner Aussage die Beschwerden um 80%.

Leider ist der beschriebene Fall kein Einzelfall und vermutlich bei jedem Unternehmen ab 25 Mitarbeitern mehr als einmal vorzufinden. Krankheitsbedingte Ausfälle durch Beschwerden im Muskel-/ Skelettsystem werden im Gesundheitsreport der DAK mit 27% beziffert.

Mit unserem Konzept Schmerzfrei bieten wir einen Lösungsweg an, der sich rechnet.

Unser Konzept spart:

  1. Dem Mitarbeiter Schmerzen

  2. Dem Unternehmen Geld

  3. Der Verwaltung Zeit

Gerne unterstützen wir dich in der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Mitarbeiter in deinem Unternehmen.

Ich freue mich auf deinen Kontakt!

Carsten



Neurologische Erkrankungen verbunden mit Gangstörung oder altersbedingte Gangunsicherheit führen häufig zu Stürzen mit schwerwiegenden Folgen. Zu eventuellen Brüchen, Prellungen oder Verstauchungen gesellt sich meist die Angst vor einem weiteren Sturz hinzu.

Gerade für Menschen im fortgeschrittenen Alter oder mit einer neurologischen Erkrankung ist die Bewegung ein elementarer Bestandteil, um sicher und mit Freude dem Alltag zu begegnen.

Der Fuß spielt hierbei eine häufig völlig unterschätzte, aber dennoch wichtige Rolle!

Der Fuß ist neben der mechanischen Aufgabe für die Fortbewegung ein hochsensibles Körperorgan. Selbst bei gesunden Personen ist der Fuß ein Garant dafür, wie sicher wir uns im Raum bewegen. Bei diagnostizierter Gangstörung und Gangunsicherheit sollte neben anderen therapeutischen Maßnahmen auf alle Fälle die Versorgung mit sensomotorischen Einlagen berücksichtigt werden.

Hier ist echte Fachkompetenz gefragt!

Mit unserer eigens entwickelten Konzeption „Promoped Sensomotorik nach Ganganalyse“ haben wir im Bereich der Versorgung bei Gangstörung und Gangunsicherheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Grunderkrankungen können insbesondere sein...

  • Altersbedingte Gangunsicherheit
  • Muskelschwäche
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Polyneuropathie
  • Schlaganfall
  • Gehirntumor
  • Rückenmarktumor
  • Borreliose im Zentralnervensystem

Du möchtest mehr Sicherheit beim Gehen und Stehen?

Mach einen Termin mit uns aus... wir suchen für dich die Lösung!
Wir freuen uns auf Deinen Besuch.

Tel. 0521-73939
Mail: info@orthopaedie-moch.de

Carsten



Schon die alten Griechen beschrieben in einer Mythologie wie der griechische Held Achilles von seiner Mutter in einen Fluss getaucht wurde und bis auf die Ferse, wo er festgehalten wurde, unverwundbar wurde.

Bis heute sind Achillessehnenentzündungen ein häufig langwieriges und schmerzhaftes Beschwerdebild. Welches uns in unserer Bewegungsmöglichkeit im Alltag, Beruf und Sport erheblich und schmerzhaft einschränken kann. Statische Maßnahmen wie Fersenkeile, Stoßabsorber oder Absatzerhöhungen sollten bei Achillessehnenentzündungen wohl überlegt sein. Bei derartigen Versorgungsvarianten behandelt man meist überwiegend das Symptom und nicht die wirklichen Ursachen. Nicht selten führen solche Maßnahmen bei Achillessehnenentzündungen zu unbefriedigenden Ergebnissen.

Denn die eigentlichen Ursachen für die Entzündung der Achillessehnen sind sehr vielfältig. Die unterschiedlichen Auslöser haben aus unserer Sicht eines gemeinsam und es wird meist zu wenig oder gar nicht beachtet: die muskuläre Disbalance. Diese kann ausgelöst werden durch Stress, Kiefergelenkstellung, körperliche Überbelastung, Stoffwechselstörung, Fußgelenkblockaden oder Fußfehlstellungen. Daher ist eine ganzheitliche Analyse unabdingbar! Selten ist es „die“ Ursache, sondern eher eine Kumulation von Ereignissen, die über eine muskuläre Disbalance zur Achillessehnenentzündung führt.

Die aus der umfangreichen Analyse der Achillessehnenentzündung gewonnene Erkenntnis ist für die weitere Beratung und Umsetzung enorm wichtig. Alle Bewegungsmuster haben eines gemeinsam: Sie haben ihren Ursprung oder Ende an unseren Füßen. In Abhängigkeit von der Ursache der Achillessehnenentzündung setzt wir mit unseren sensomotorischen Einlagen verschiedene Impulse. Die Kombination der impulsgebenden sensomotorischen Bars führen in der Regel zu einer Verbesserung oder gar Beseitigung der Beschwerden.

Nach unserer Erfahrung ist folgende Erkenntnis elementar wichtig: Achillessehnenentzündungen haben ihre Hauptursachen selten im Fuß, aber sie sind immer vom Fuß ausgehend sensomotorisch mit zu therapieren. Bei einer Achillessehnenentzündung sollte für die Einlagenversorgung auf folgende schmerzende Nebenerscheinungen und Fehlhaltungen mit überprüft werden:

  • Plantarfacities
  • Fußgelenkblockade
  • Muskeltonus in der Wade
  • Knieachse
  • Körperstatik
  • Beckenstellung
  • und viele andere Dinge.

Eine effektive Behandlung einer Achillessehnenentzündung ist aus unserer Sicht letztlich nur nach einer fachlich fundierten Beratung und individuellen Einlagenplanung mit sensomotorischen Elementen möglich.

Du hast Beschwerden im Bereich der Achillessehne?

Mach einen Termin mit uns aus... wir suchen für dich die Lösung!

Tel. 0521-73939
Mail: info@orthopaedie-moch.de

Carsten