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Ungefähr die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen tragen eine Zahnspange, jedoch tragen die Wenigsten sensomotorische Einlagen.

Warum eigentlich eine Zahnspange, aber keine sensomotorischen Einlagen?

Auffällig ist aus unserer Erfahrung, dass viele Kinder, die eine Zahnspange tragen, ausgeprägte Knickfüße haben. Gerade die Vernachlässigung der Kinderfüße hat nicht nur Auswirkungen auf die Statik der Füße. Über die muskuläre Verschaltung führen Fehlstellungen von Kinderfüßen sehr häufig zu skoliotischer Fehlhaltung der Wirbelsäule, daraus folgt nicht selten eine Beeinflussung der Kiefergelenk-Stellung. Nackenverspannung, Kopfschmerzen, ungesunde Körperhaltung, Konzentrationsprobleme können Folgen sein. Daher sollten aus unserer Sicht bei jeder kieferorthopädischen Maßnahme bei Kindern und Jugendlichen die Füße und das Gangbild auf jeden Fall mit berücksichtigt werden. Schließlich fängt man beim Hausbau auch nicht mit dem Dach an.

Bei folgenden Indikationen und Auffälligkeiten sollten die Füße aus unserer Sicht auf alle Fälle mit berücksichtigt werden:

  • Kieferfehlstellung
  • Verspannungen der Kaumuskulatur
  • Craniomandibulären Dysfunktion (CMD)
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Kieferschmerzen
  • Kraniofaciale Anomalien
  • Saggitale Stufe
  • Vertikale Stufe
  • Transversale Abweichung
  • Kontaktpunktabweichung

Normale Schaleneinlagen oder ähnlich statisch unflexibel gestaltete herkömmliche Einlagen empfehlen wir bei diesen Indikationen in der Regel nicht. Über sensomotorische Einlagen werden gezielt Impulse gesetzt, womit wir einen Grundstein für eine gesunde Haltung schaffen können. Gerade hier ist viel Kompetenz, Teamarbeit und fachlicher Austausch gefragt.

Ist bei Deinem Kind eine kieferorthopädische Behandlung vorgesehen, oder trägt Deine Tochter oder Dein Sohn bereits eine Zahnspange, solltest Du die Fußstellung und das Gangbild von einem Experten überprüfen lassen. Gerne bei uns.

Telefon 0521/73939 oder via Mail service@carsten-moch.de

Ich freue mich auf deinen Besuch!

Carsten

Fazit:

Fußfehlstellungen haben naturbedingt Einfluss auf unsere Haltung und daher meist auch auf die Kiefergelenkstellung. Aus unserer Sicht sollten bei jeder kieferorthopädischen Behandlung die Füße immer von einem Fußexperten, bestenfalls in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kieferorthopäden, untersucht werden. Sonst besteht die Gefahr, dass viel Zeit, Aufwand und Geld wegen der Vernachlässigung eines wesentlichen Bestandteiles - der Füße - umsonst sind.